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Ein bewegtes Schulhaus für unsere Sportgrundschule

Bewegung macht fit, fördert die Konzentration und sorgt für gute Laune. Aus diesem Grund beschäftigt sich unsere Schule

mit dem Konzept des „bewegten Schulhauses“. Ziel ist es, den Kindern im Schulalltag immer wieder kleine Bewegungsanlässe zu bieten – nicht nur im Sportunterricht oder in den Pausen, sondern auch auf den Wegen durch das Schulhaus. Schon wenige Minuten Bewegung zwischendurch können dabei helfen, neue Energie zu tanken, die Aufmerksamkeit zu steigern und das Lernen zu erleichtern.

Die Klasse 4a hat sich diesem Projekt mit viel Kreativität und Engagement gewidmet. Die Schülerinnen Esther und Stella entwickelten eigene Bewegungskarten, die künftig an verschiedenen Stellen im Schulhaus eingesetzt werden. Die Karten enthalten kurze Bewegungsaufgaben, die sich ganz einfach in den Schulalltag integrieren lassen – zum Beispiel auf dem Weg zur Toilette, in die Pause oder beim Wechsel des Klassenraums.

Besonders wichtig war den Kindern, dass für alle etwas dabei ist. Deshalb wurden die Bewegungskarten in drei verschiedene Schwierigkeitsgrade eingeteilt. So können alle Schülerinnen und Schüler – unabhängig von ihrem Alter oder ihren sportlichen Fähigkeiten – passende Bewegungsaufgaben auswählen und erfolgreich umsetzen.

Von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt lag die gesamte Gestaltung in den Händen der Kinder. Zunächst sammelten sie in Gruppen viele unterschiedliche Bewegungsideen und überlegten, welche Aufgaben sich gut im Schulhaus durchführen lassen. Anschließend erstellten sie ihre Karten selbstständig mit PowerPoint, gestalteten sie mit passenden Farben, Symbolen und Bildern und achteten darauf, dass die Anleitungen leicht verständlich sind.

Natürlich wurden die Bewegungskarten nicht nur am Computer entworfen, sondern auch praktisch getestet. Die Schülerinnen und Schüler probierten ihre Aufgaben selbst aus und überlegten gemeinsam, ob die Bewegungen verständlich, sicher und gut umsetzbar sind. Dabei wurden einige Karten noch einmal überarbeitet und verbessert, bis alle mit dem Ergebnis zufrieden waren.

Zum Abschluss präsentierte die Klasse 4a ihre Bewegungskarten den anderen Klassen. Dabei erklärten die Kinder nicht nur die verschiedenen Schwierigkeitsstufen, sondern luden ihre Mitschülerinnen und Mitschüler auch zum Mitmachen ein. Die Bewegungskarten stießen auf großes Interesse und werden seitdem mit viel Begeisterung ausprobiert.

 

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